Sonntag, 27. Februar 2011

Auf und Nieder immer wieder...-mein erstes leichtes Training für den Rennsteig

Irgendwann muss ich ja mal anfangen die langen Läufe am WE wieder etwas auszubauen. Wenn möglich mit Berg und Tal und Sonne und frühlingshaft warm und alles grün und überhaupt!
Es waren 8°, es war trüb, der Weg teilweise matschig und das Grün hielt sich noch sehr zurück. Aber Berg und Tal waren dabei. Pia macht den Anfang und begleitete mich auf den ersten Kilometer die fast gleich mit denen letzter Woche waren also von Pimasens runter nach Rodalben, dabei aber einige Anstiege und meistens auf sehr schmalen Pfaden die sich am Berghang entlang schlängelten. Ob dies nun "Trailrunning" ist, darf jeder für sich salbst entscheiden. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß dabei, denn eines ist dieses Art von Laufen bestimmt nicht : langweilig.
Alle paar Meter ändert sich die Richtung, führt um einen Felsen herum, dann geht es wieder steil nach oben um nur kurze Zeit später wird wild bergab zu verlaufen. Die größte "Gefahr" ist dabei, dass man zu dicht zum Vordermann läuft und die vor einem liegende Strecke außer acht lässt-manche sollen da schon böse gestolpert sein, sagt man :-)
Pia beendetet ihren Lauf nach 9 km. Schon kurz davor kam Hans zu uns und "übernahm" alsbald dann die Mitläuferrolle. Nur er hatte es etwas schwerer heute, denn gleich nach dem wir unten im Tal waren, liefen wir wieder hoch zum Ausgangspunkt (für Steffen un Melanie : es ist der Teil des Pfälzerwaldmarathon an dem ich euch verließ-nur das wir dieses Mal dort hoch liefen) So was kommt ja schließlich auch beim Rennsteig vor, habe ich mir sagen lassen ;-). Oben angekommen-ging es-man kann es sich denken-wieder runter ins Tal, dieses Mal auf dem Streckenabschnitt der beim Pfälzerwaldmarathon ab km 34 so laaaaange bergauf führt. Bergab war er heute viel leichter ;-).
Wir hatten eine Abzweigung wohl zu früh, oder zu spät erwischt,jedenfalls kamen wir nicht dort raus wo wir wollten. WIr erreichten zwar Rodalben,aber an einer anderen Stelle. War aber nicht schlimm,höchstens 2 km trennten uns von Hans Auto. Allerdings hatte ich die Rechnung ohen ihn gemacht! Ich wollte schon Richtung Auto laufen da meinte er : Sollen wir nicht noch drüben aufs Hilschberghaus laufen ? Ich erwiderte : Warum nicht? Er hatt wohl nicht mit dieser Antwort gerechnete denn er meinte nur: Ich wieder mit meiner vorlauten Klappe...
So kam ein neuer,teils steiler Anstieg dazu. Zuerst auf einer Straße, später dann wieder durch den Wald. Wenn ich mal vorlief und wartete meinte Hans nur : Schreibe ja, dass ich mich freiwillig dafür entschied, dass es meine Idee war! Habe ich hiermit getan, ich habe überhaupt nichts damit zu tun. Aber ich glaube so ein oder zwei Mal verfluchte er seinen Vorschlag.
Egal wie, wir kamen wieder mal oben an, dieses mal auf der anderen Bergseite-was blöd war, wollten wir doch wieder zum Auto zurück. Also...richtig!..es ging wieder bergab (was ja kein Problem ist) und dann noch einmal ca. 200m bergauf, bis wir am Ziel waren.
21,3 km hatte ich auf der Rechnung und 580 positive und 780 negative Höhenmeter. Das ganze in gemütlichen 2 1/2 Stunden.
Wirklich kein Tempo mit dem ich den Supermarathon laufen will, aber erstens ist es noch eine Weile hin bis zum Start und zweitens muss man nicht immer hetzen. Wir hatten viel mehr unseren Spaß unterwegs und das ist doch wichtiger.
Nächste Woche nun habe ich wieder Spätschicht-also nix mit Laufen mit Hans oder dem NatureRun-Team. Aber am nächsten Wochenende werde ich schon mal die 30km angehen-natürlich mitviel Höhenmetern-flach ist doch langweilig. Außerdem, und das werden bestimmt viele bestätigen die im hügeligen Gelände wohnen, strengen lange Läufe bei denen immer der selbe Schritt, immer die gleiche Trittlänge gelaufen wird viel mehr an. Klar ist es bergauf oft schwer, aber dafür kann man sich bergab wieder erholen und bei jedem Schritt wird die Muskulatur anders gefordert. Also probiert es selbst einmal aus!

Unsere Tour auf der Karte:
Höhenprofil

Kommentare:

lizzy hat gesagt…

Als eingefleischter Pfälzerwaldläufer nimmst du den Rennteig doch mit links ;)

Welche Distanz soll es eigentlich werden? Marathon oder Supermarathon?

Martin hat gesagt…

Natürlich den Supermarathon-ansonsten würde sich der weite Weg nicht rentieren ;-)
Nein im Ernst, es ist eben eine neue Herausforderung und einen Marathon mit 7-800 Höhemetern laufe ich ja bei uns in Pirmasens jedes Jahr. Deshalb mal was anderes, was neues. Wenn ich es denn schaffe, denn es ist schon verdammt weit!

Blumenmond hat gesagt…

Ich bewundere nur... aber ich wiederhole mich.

Laufhannes hat gesagt…

So wie du die Berge hochhüpfst, frage ich mich, warum du den Donnersberglauf nicht gelaufen bist?

Martin hat gesagt…

@Blumenmond:
Brauchst du wirklich nicht, da gibt es ganz andere die wirklich coole Sachen machen.
@Laufhannes: Den kannte ich ja schon und erstens bin ich noch lange nicht fit (und ich wäre auf PB gelaufen, ich kenne mich) und zweitens laufe ich ihn ja nächsten Monat-aber von der anderen Seite und die wird bestimmt schöner.

Hans hat gesagt…

Kann ich nur beipflichten, laufen ohne Berge, beinahe unvorstellbar.

Martin hat gesagt…

@Hans: Gibt es sowas überhaupt ???

Jörg hat gesagt…

Wie selbst geschrieben ist es sicher sinnvoll den Körper an die Berge zu geöhnen. Anderseits sollte man auf dem Rennsteig die steilen Stücke in unserer Preisklasse sinnvollerweise gehen.

Jörg

ultraistgut hat gesagt…

Aufwärts laufen finde ich gut, abwärts hingegen weniger, lieber 2 Stunden aufwärts als zwei abwärts, denn das ist (war in Pfälzer Zeiten) für mich anstrengender als das Hinauf - Ach ja, ich würde auch mal gerne wieder einen Pfälzer Berg erklimmen........

Viel Spaß beim Training, aber hart kann ein 30 km-Lauf im Flachen auch sein, kommt immer darauf an, gell ?

ultraistgut hat gesagt…

Noch ein Wort zu Jörg:

Warum gehen ?

Erst mal versuchen, wie weit man laufen kann, dann kann man immer noch gehen.

Beim Rennsteig empfand ich gerade das Hinauf-Laufen als Herausforderung - gehen kann jeder !

Pienznaeschen hat gesagt…

Ich schließe mich Anja an.

Martin hat gesagt…

@Jörg:
Ich denke ich werde es auch langsam angehen, aber was genau werde ich erst vor Ort entscheiden. Es hängt so viel davon ab, Tagesform, Training, Wetter etc. Aber du hast Recht-Eine Minute mehr oder weniger pro/km ist bei uns egal.
@Ultraistgut:
Abwärts geht wirklich auf die Muskulatur, ich erinnere mich mit Schrecken an eine Bergwanderung in jungen, sehr jungen Jahren. Aber auch das wird fleißig trainiert.
@Pienznäschen:
Danke für den "Anschluss" :-)