So begann es und so geht´s weiter

1.Wie ich zum Laufen kam

Seit meinem 13. Lebensjahr habe ich eigentlich immer, mal mehr mal weniger, Sport betrieben. Angefangen hat es mit Handball, dann Badminton, Bodybuilding  und schließlich Spinning .
Dann geschah es. Ich sah eine Folge der Sendung „Von Null auf 42“ und es war passiert. Als mir dann noch das Buch “ Forever young “ in die Hände viel, war ich voll motiviert und wollte auch laufen. So lief ich meinen ersten Lauf über 25 Minuten im Frühjahr 2004. In dem Jahr lief ich noch unregelmäßig, steigerte mich schließlich im August auf 10km und im Herbst dann auf 15km. Leider ließ ich es im Winter schleifen, so dass ich eigentlich erst im Februar 2005 richtig anfing zu trainieren . Bisher ohne größere Verletzungen und Spaß am Laufen.


2.Warum laufe ich ?

Nun, Laufen:

  • ist genau das was der Mensch schon seit tausenden Jahren macht
  • kann man  prima mit anderen teilen
  • ist eine herrliche Sucht 
  • ist hervorragend geeignet den Streß des Tages zu vergessen
  • hilft die Pölsterchen abzubauen
  • macht unheimlich Spaß und ist leicht zu lernen
Also, warum sollte man nicht laufen ?



3.Warum dann Marathon ?

Tja diese Frage ist schwer zu beantworten. Die einfachste Antwort lautet wohl :
Weil es ihn gibt !
Aber es ist ,glaube ich, viel mehr. Zum einen ist es wohl der Mythos den die 42,195 km umgibt. Jeder kennt die Sage von dem Läufer der die Nachricht des Sieges überbracht hat, um dann tot zusammen zu brechen. Auch wenn es sich höchstwahrscheinlich, so nie zugetragen hat.
Auch war so eine Strecke für die Soldaten zu der Zeit keine besondere Leistung. Wer es nicht glaubt ,kann sich informieren, welche Tagesstrecken sie damals ,zu Fuß, zurücklegten. Aber der Mythos haftet !
Zum anderen ist es für jeden Läufer eine Herausforderung, dieses Ziel , dass viele Trainingskilometer , viel Schweiß , viel Zeit und manch schmerzvolle Erfahrung mit sich bringt, zu erreichen. Wer zum ersten Mal 10 km am Stück durchgelaufen ist ,kann es sich nicht vorstellen ,jetzt anschließend noch drei mal die Strecke zu laufen. Dann kommt der erste Halbmarathon,dann zum ersten Mal vielleicht 25km, dann 30 und immer noch fehlen 12 km bis zum Ziel. Doch irgendwann ist es soweit und man versucht es. Das Gefühl im Ziel solch eine Strecke gelaufen zu sein,  ohne techn. Hilfsmittel, nur einfach ca. 42 000 Schritte gemacht zu haben,  ist einfach unbeschreiblich !
Eine weitere Motivation ist natürlich auch ,wenn man hört wer schon alle einen Marathon gelaufen hat. Dann kommt nämlich der Punkt ,wo man sich fragt, wenn der oder die das können, warum soll ich das nicht auch mal versuchen ?
Und seien wir doch mal ehrlich : Ein bisschen Mythos, ein bisschen Pathos ist schon dabei, oder?


4. Und warum denn in Gottes Willen, noch weiter ?

Tja warum dann noch weiter...Vielleicht weil nach ca. 25 Marathon Zeit war etwas neues zu probieren. Zu sehen wie weit man kommt. Immer "nur" 42km ? Nee, da sollte noch was gehen. Und es ging :-)
Zweimal lief ich über die 50km Strecke in Rodgau, nahm einmal am 6 Stunden Lauf in Trosidorf teil und finishte 2011 zum ersten Mal den Supermarathon beim Rennsteiglauf-immerhin 73km mit einigen Höhenmetern. Ich fühle mich wohl auf diesen Strecken- ( jedenfalls ein paar Tage später :-) ) und hab so viele liebe Menschen dabei kennen gelernt, so tolle Erfahrungen machen können, dass ich dies nicht mehr missen will! 
Meine nächsten Ziele sind klar: Einerseits die 100km die ich 2012 angehen will und natürlich wieder den Rennsteiglauf. Was danach kommt, lasse ich offen. Vielleicht noch ein bisschen weiter, oder auch ein bisschen weniger. Schau ma mal :-)


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