Sonntag, 31. Januar 2010

50000 Schritte- oder - Der erste Schritt über die Grenze

Wo soll ich anfangen? Gedankenfetzen jagen durch den Kopf, kurze Eindrücke aller Art, Gefühle jedlicher Coleur.
Ich probiers einfach.
Ich hatte mich entschieden. Ich wollte fahren. Es hatte gegen 23.00 aufgehört zu schneien und ein Telefongespräch mit dem Veranstalter bestätigte, das kaum Schnee in Rodgau liege. Allerdings sagte die Webcam in Rodgau was anderes aus. Aber was viel wichtiger war- die Straßen seien frei.
Um 5.00 war die Nacht zu Ende, um 6.00 fuhr ich los. beim ersten Schritt aus dem Haus zeigte sich dieses Bild :
Vollmond:
und unser Vorgarten:
Fehlten nur noch die heulenden Wölfe .
So sah auch die Straße aus. Trotzdem nach den ersten 15 km wurde es besser und auf den Autobahnen war zumindest eine Spur gut befahrbar. Nach 2 Stunden erreichte ich Rodgau. Der Parkplatz war gut 20cn hoch mit Schnee und Harsch bedeckt- das zum Thema kaum Schnee :-)
Ich holte meine Starunterlagen, lümmelte mich ein bisschen rum, futterte noch ein Brötchen und ging zum Treffpunkt der Blogger. Zuerst erkannte ich Fritz-Norbert, danach kamen Gerald und später noch Volker und seine Frau dazu. In der Turnhalle trafen wir dann noch Ramona , Elke , Petra und andere- leider bekomme ich die Namen nicht mehr zusammen- Gehirn eingefroren :-)
Und wieder bewahrheitete sich, dass ich bisher nur nette Läufer kennen gelernt habe. Es sind einfach besondere Menschen, sorry ihre Nichtläufer. Leider konnten wir Diro nirgends sehen, auch während dem Lauf erblickte ich ihn nicht, schade aber das holen wir nächstes Jahr nach ;-)
Also zum Lauf:
Die Strecke war weiß, soviel zum ersten. Die Temperaturen waren eigentlich ganz angenehm- zum Laufen. Aber als Zuschauer möchte ich nicht bei den leichten Minusgraden dabei gewesen sein. Ein kurzes Telefonat mit Julia machte klar, dass die beiden leider nicht kommen würden. Julia war total eingeschneit und hatte keine Chance zu kommen. Aber sie drückten uns aus der Ferne die Daumen und ich glaube das hat ein bisschen mitgeholfen. Es wurde heruntergezählt und die Meute setzte ich in Bewegung. Die Strecke sieht so aus :
nur eben mit Schnee ;-)
Nach dem Start ging es ein bisschen geradeaus, bevor dann sie Spitzkehre kam (ganz links im oberen Bild), anschließend dann dieses Stück:
Im Hintergrund erkennt man das Waldstück, dort in der Kurve war die Verpflegungstelle. Siehe auch die Aufnahme in Googlearth, dort habe ich sie markiert. Es folgte ein kerzengerades Stück, eine 90 Grad Kurve nach rechts und ein laaange Gerade folgte die in den Wald führte. Nun kam die kleine Schleife (ganz oben im Bild) und wieder eine Gerade. Hier war der Wind am stärksten, gerade in den letzten Runden. Noch ein Stück durch den Wald und man sah schon das Ziel.
Mein Ziel war klar definiert: unter 5 Stunden. Alles andere wäre wenigstens ein bisschen enttäuschend gewesen. Den FR habe ich aber auf 4:50 eingestellt, mein Wunschziel. Man kann es ja mal versuchen.
Der Streckenbelag war natürlich schwierig. Eis und Schnee sind eben nicht die idealen Untergründe zum Laufen. Allerdings war während der ersten Runden das Eis noch gut griffig, da mit Splitt behandelt. Später änderte sich das dann aber. Der Schnee aber war fast schlimmer, gerade der letzte Kilometer der Runde hatte es in sich.
Dort war der Schnee nicht festgetreten wie man vermuten möchte sondern bröcklig und rutschig. Er war wohl einfach zu trocken um eine feste Decke zu geben. Auf diesem Kilometer hatte ich die meistens Probleme. Uneben und rutschig kosteten jede Menge Kraft.
Die Runden:
Zeitfenster um die 28-29 Minuten.
Gleich die erste Runde war etwas schnell aber noch im Rahmen, FR sei Dank! Ohne wäre ich wieder viel zu schnell angegangen. So aber war ich mit 27:49 im Plan.
In der zweiten Runde nahm ich schon den Verplegungsstand in Anspruch, ich hatte erheblichen Respekt und Schiss vor möglichen Krämpfen wie in Berlin. Also schön herrlichen warmen Früchtetee getrunken und Salzletten, Tuck- Tucks und Kekse gefuttert. Hey hier hätte ich bleiben können :-) Natürlich verlor ich dort Zeit, aber ich wollte sicher gehen. Wieviel ich dort "verlor" zeigt diese Grafik mit der Paceanzeige. Ganz genau sieht man eben wie alle 5 Kilometer (5,8-10,8-15,8 usw.) das Tempo abfällt, eben wegen Essen und Trinken.


Das Anlaufen danach war nicht immer leicht, aber es ging. Hier war der Weg verreist, doch begehbar. Man suchte immer den besten Weg, die glatteste Oberfläche mit den wenigsten Unebenheiten, den wenigsten Löchern. In der Schleife sah man gelegentlich andere bekannte Läufer. So konnte ich erkennen, dass z.B Volki und seine Frau jede Runde ihren Vorsprung vor mir ausbauten, sind ja auch einiges schneller. Nun kam der Gegenwind. Er war schon heftig, aber dafür war der Weg gut zu laufen und es war das Stück bei dem ich am meisten Tempo halten konnte, trotz vermehrtem Kraftaufwand. Wieder zurück im Wald kam nun das Stück das mich nun wieder am meisten anstrengte. Der Schnee rutschte gerade so weg-bei jedem Schritt und es war uneben. Aber das Ziel der Runde war in Sicht.
2. Runde nach 55:37 beendet.
Die nächsten Runden verliefen ähnlich, das Tempo konnte ich halten, freute mich schon jedesmal auf den Verplegungsstand, versuchte Kraftsparend zu laufen
km 15 1:25:35
km 20 1:51:40
km 25 2:20:20
So langsam wurde es schwer. Noch mal 5 Runden ? War wirklich gerade mal die Hälfte geschafft? Ich ertappte mich mit bösen Gedanken. Eigentlich könntest du ja schon nach 40 oder 45 Kilometern aufhören, würde ja auch reichen- bei den Bedingungen. Viele würden das verstehen und nachsehen. Aber eben ich nicht !! Weiter, Gedanken verscheuchen, Laufen!
Kilometer 30 hatte ich anch 2:49 beendet.
Auf der Strecke gab es ein Schild auf dem "Marathon" stand. Jedes mal wenn ich dort vorbei lief, sagte ich zu ihm : Noch 4 Runden dann habe ich dich...
noch3 Runden dann habe ich dich...usw. das half.
35 Kilometer waren geschafft. Schmerzen im linken Fußgelenk machten das Laufen schwer. Auf den unebenen Schneestrecken war jeder Auftritt schmerzvoll. Aber wer sagt, dass Ultralaufen leicht sein würde ? Scheiß drauf (sorry) der Schmerz geht der Stolz bleibt, ging mir durch den Kopf. Zeit nach 35 Kilometern : 3:18:10
Och ja es würde so langsam reichen
40 Kilometer waren geschafft :3:48:10
Und dann kam es ---- das v er d a m m t e Marathonchild ! Ich wusste jetzt kommt was neues, jetzt muss du doch was spüren, vielleicht leichte Spärenklänge oder so ! Ich spürte was : Meine Schultern- die taten weh wie nach einem Boxkampf. Naja immerhin etwas.
Zeit etwa 4:02 für den Marathon, meine zweitlangsamste Zeit, nur für meinen allerersten brauchte ich mehr.
45 Kilometer waren geschafft-ich wusste sicher, dass ich zu Ende laufe würde. Zeit :4:18:10
Zum letzten Mal am Futterstand, zum letzten Mal an der Wende, die Windgerade, der Schneeweg vorm Ziel, hatte auf den letzten Kilometern noch etwas zulegen können, einige überholt, wurde selbst nicht mehr überholt. Vorne sah ich das Ziel, noch einmal beschleunigen und durch. Durch, durch..ich war am Ziel.
Direkt dahinter nahm mich Volki und seine Frau im Empfang, gratulierten mir. Die zwei sind wirklich supernett.
4:47:52 noch ein bisschen besser als mein Optimalziel. Saugut (sorry noch einmal). Und schon überlegte ich wo ich Zeit verloren habe, was noch drin sein würde etc. Schon verrückt. Hier auf den Tabellen erkennt habe ich mal die Kilometerschnitte gekennzeichnet, bei denen die Verplegung war
Es ist eigentlich nicht viel was man dadurch verliert, vielleicht eine halbe Minute pro Runde, aber dafür kommt man gut ins Ziel. Auch schön, das "Höhenprofil" .Eine einzige winzige Steigung war drin.


Ich wollte noch zu den anderen in die Turnhalle gehen, aber in dem Moment als ich ins Ziel kam verschlechterte sich das Wetter extrem. Es wurde windiger und der Schnee kam, fast ein Schneesturm. Trotz einer weiteren dicken Jacke und einer Folie fror ich, wie ich bisher selten gefroren haben. 800m mussten bis zum Parkplatz und zur Halle zurückgelegt werden. Das Gesicht brannte wie Feuer, mir schlottereden alle Glieder ich wollte nur noch Wärme!!!!
Endlich war ich in der Halle, aber die Umkleiden der Männer waren woanders. Ich rief kurz zu Hause an. Meine Vorahnung befürwortete sich. Schneechaos zu Hause, starke Schneefälle -ich beschloss gleich nach Hause zu fahren, schließlich wollte ich noch ankommen. Aber es tat mir aufrichtig Leid Volki uns seine Frau sowie die anderen nicht mehr zu treffen.
Die Heimfahrt war chaotisch. Ich wurde in einen Verkehrsunfall verwickelt, der jedoch sehr glimpflich verlief. Ein überholender Wagen fing auf einmal an sich zu drehen, der Wagen vor mir fuhr ihm in die Beifahrerseite und ich bremste, drehte mich ebenso um mehr als 180 Grad und kam fuhr dann rückwärts an die rechte Leitplanke. Da wir aber alle langsam unterwegs waren, war an meinem (Pias) Auto gar nichts zu sehen, bei den beiden anderen waren nur Blechschäden , keiner wurde verletzt und ich konnte die Fahrt fortsetzen.
Um 18.00 Uhr war ich zu Hause. Schnell geduscht, die Wunden versorgt (Scheuerstellen, sowie wieder am rechten Fuß zwei Zehen) und die Geburtstagsparty konnte beginnen.
Hier einmal dieVorspeise:
Und so ging es munter weiter. Spaghetti, Lasagne und als Abschluss Tiramisu- die leeren Zellen wurden wieder gefüllt ;-).

Gegen 0:30 war dann ein langer tag zu Ende. Aber was für ein Tag!
Und nun ? Also heute Abend werde ich...laufen. Ich mein so schlimm war es ja nun auch nicht und Pia will ich schon bei ihrem Lauf begleiten. Außerdem komme ich dann über 300km diesen Monat was für mich ein absoluter Rekord bedeutet. Verrückt ? Aber ja doch! Scheint einen Nebenwirkung des Laufens zu sein.
Und dann-ach mal sehen was sich so ergibt.

Kommentare:

trailfüchsin hat gesagt…

Als letztes Bild dann ein richtig zufriedener, glücklicher Martin!

War ja auch ein ereignisreicher Tag! ;-) Ist schon ein bissel verrückt, was Läufer so meinen unbedingt tun zu müssen.
Toll, Leistung wie Bericht!!!!

Letztendlich heil wieder daheim angekommen, das beruhigt mich wirklich!

Nochmals einen ganz dicken herzlichen Glückwunsch

Wünsche Dir einen angenehmen Wochenstart

LG Moni

ultraistgut hat gesagt…

Sehr gut, Martin, harte Männer braucht das Land !

Super gemacht, das lässt sich an deinem Geichtsausdruck unschwerlich erkennen !

weinbergschnecke hat gesagt…

Booooah! Ganz, ganz herzliche Glückwünsche zur bestandenen Herausforderung und zur tollen Leistung, lieber Martin! Ich könnte mir vorstellen, ds Bild am Schluss spiegelt deine Gemütslage gut wieder - du siehst einfach so zufrieden, wenngleich etwas müde aus (wäre komisch, wenn es anders wäre). Aber das allerwichtigste ist letztlich doch, dass du heil hin und wieder zurück gekommen bist! Also auf zu den nächsten Verrücktheiten! ;)
Liebe Grüße, gute Erholung
Anne

PADRE hat gesagt…

Hallo Martin,
toller Bericht (ich klau mir ein Bild von Dir), sagenhafte Leistung. Gut, dass Du wieder wohlbehalten zu Hause angekommen bist.Es ist schön, Dich nun auch persönlich zu kennen. vielleicht sehen wir uns mal wieder. Lass es mich wissen, wenn Du einen schönen Lauf an einem Samstag in Erfahrung bringen kannst (an dem dann hoffentlich keine Trauung ist)
Liebe Grüße
Fritz-Norbert

Gerd hat gesagt…

Hier nochmal Herzlichen Glückwunsch. Das war echt sauschwer.
Ich fand den Kilometer vor Start und Zeil am schlimmsten. Da hatte ich immer das Gefühl es geht überhaupt nicht nach vorne.
Aber so ist das nun mal. Im Sport gibt es gute und weniger gute Tage. Gestern hatte ich einen weniger guten! Aber es kommen auch wieder bessere.
Dann auf ein Neues!

michi hat gesagt…

Ein schönes Foto mit einem glücklichen und zufriedenem Martin. Ich gratuliere Dir, was für ein Abenteuer und Jahresauftakt!!
Bist Du demnach mit dem Virtual Partner des FR gelaufen? Deine Optimalzeit hast Du gut unterboten. Nur die Geschichte in der Abendstunde hätte nicht sein müssen, auch wenn es glimpflich abgelaufen ist, der Schreck steckt ja doch irgendwie in den Gliedern.

Noch ein paar schöne Grinsetage wünsche ich Dir und erhole Dich gut.

Ursula hat gesagt…

Lieber Martin,
das scheint ja ein wirklich harter Lauf gewesen zu sein. Durch Deinen Bericht kann man es wirklich miterleben. Einen Schutzengel hast du ja auch noch dabei gehabt. Schön, das er so gut auf Dich aufgepasst hat.
Liebe Grüße an den Grenzüberschreiter!

Martin hat gesagt…

@Trailfüchsin:
Ja so einen Tag hat man nicht immer. deshalb kann man ihn in Nachhinein so schön vorbeiziehen lassen.
@Ultraistgut:
Danke, so ein Lob von Dir, das baut auf! Aber wie in aller Welt kann man 100km laufen ????
@Weinbergschnecke:
genau so ging es mir auch, zufrieden ,ausgeglichen und ...satt :-)
@Padre:
Erging mir genausso, bist wirklich ein toller Typ um es mal locker zu sagen ;-) Und geren sage ich Dir Bescheid wenn ich was in Erfahrung bringe!
@Gerd:
Stell dir vor es gebe nur gute Tage-wäre doch stink langweilig und du könntest die Tage gar nicht genießen. Und die Gesundheit geht eben vor. Ich wusste bei mir, es tut zwar weh in der Ferse, aber es ist nichst schlimmes. Bei deiner Vorgeschichte hätte ich auch nicht die volle Strecke gemacht. Und...schließlich hats du auch 25 km geschafft, ist ja wohl auch nicht ohne!
@Michi:
Genau! Mit diesem virtuellen Partner bin ich gelaufen. So hatte ich immer einen gewissen Vorsprung herausgelaufen (bis ca. 700m) der dann eben bei der Nahrungsaufnahme immer um bis zu 150m schmolz. Es ist wirklich eine feine Sache. Nur auf den letzten 8 Kilometern habe ich nicht mehr darauf geachtet sondern nach Gefühl und "Nochkönnen" gelaufen.
@Ursula:
Wenn ich mir so den Lauf nachbetrachte und die Bilder sehe, müsste es eiegntlich schwerer gewesen sein. Aber ich denke die Endorphine taten ihr zusätzliches Werk. Und der Schutzengel hat wirklich gute Arbeit gestern getan.

Volki67 hat gesagt…

Hallo Martin,
hat mich echt gefreut, Dich mal persönlich zu treffen.
Das gemütliche Treffen nach dem Lauf holen wir bei Gelegenheit nach.
Gaby hat sich jetzt übrigens ganz "netti" auch bei den Waldläufern gemeldet.
Deine FR-Daten zeigen ja, dass Du super gleichmäßig gelaufen bist. Das schreit ja geradezu nach mehr Ultras.
Ich habe mich auf den letzten Runden ziemlich gequält, aber so ist das halt manchmal.
Viele Grüße aus Troisdorf
Volker

Evchen hat gesagt…

Danke für`s gedankliche Mitnehmen. :-)
Den zufriedenen Gesichtsausdruck und das Zurücklehnen hast Du Dir nicht nur verdient, sondern schwer erarbeitet! Unglaublich!
Ich bin mächtig stolz auf Dich, mein Lieber!

Auf die nächste Schandtat! *zuprost* ;-)

Martin hat gesagt…

@Volki:
Als du mir zugerufen hast :Du holst mich noch, hätte ich am liebsten zurückgerufen :Aber nur wenn du stehen bleibst! Aber ich hatte nicht genug luft :-)
Aber ihr zwie seit echt ein kalsse Paar. Und weitere Ultras- wer weiß ?
@Evchen:
Wer solche Groupies hat kann doch nur zufrieden schauen! Mal sehen was ich so als nächstes mache. Auf jeden Fall mal was kürzeres ;-)

lizzy hat gesagt…

Ah - jetzt ja! Kein Marathon, kein 6-Stundenlauf. 50 km sinds im Hessenländle ... stimmt ja :-)

Was für ein Durchhaltevermögen bei diesem ultraungeeigneten Wetterchen. Ich bin beeindruckt! Herzlichen Glückwunsch!

Marco hat gesagt…

Moin,
ein wirklich toller Bericht von einen Harten Event.
Danke für die schönen Bilder und die tollen Erzählungen.
Hat am frühen morgen Spaß gemacht hier zu lesen.
Bin auch wieder fit und kann heute nach 16 Tagen wieder laufen gehen.

LG
Marco

Ramona hat gesagt…

Lieber Martin, ich gratuliere Dir zu Deinem Lauf in Rodgau!
Es hat mich gefreut, dass wir uns getroffen haben. Leider hat mir meine am Donnerstag Abend zugezogene Verletzung doch mehr zugesetzt als gehofft. Aber, das lässt sich eben nicht ändern. Rodgau findet ja im nächsten Jahr wieder statt. Dann bin ich wieder da (wenn nichts dazwischen kommt). :)
Liebe Grüße
Ramona

Bernd hat gesagt…

Ein schöner Bericht von einem sehr harten Lauf. Ich möchte Dir ganz herzlich dazu gratulieren, eine super Leistung, vor der ich einen Riesen-Respekt habe.
Da hattest Du Dir das leckere Essen bei der Geburtstagsparty richtig verdient.

Pienznaeschen hat gesagt…

Lieber Martin,
staunend habe ich jedes Wort gelesen, immer wieder an das Wetter bzw. die Wegverhältnisse denken müssen und dann Dein ganzes Drumherum (5Uhr aufstehen, 2h Fahr, dann 50 Kilometer und die Rückfahrt und dann noch gesellschaftsfähig sein)- Wahnsinn! Zu gerne hätten wir Dich im Ziel in Empfang genommen und zur Halle begleitet, nächtses Jahr? ;) (oder welche Schandtat folgt als nächstes? aber erstmal gut erholen, gell!)

Du machst aber ganz schön große Schritte, oder?

Martin hat gesagt…

@lizzy:
ein 6 Stundenlauf war es zum Glück nicht, noch eine Stunde länger auf den Beinen nee muss nicht sein...noch nicht :-)
@Marco:
16 Tage sind wirklich eine lange Zeit, aber zum Glück ist es vorbei. Nächstes Jahr?
@Ramona:
Aber dann bitte vorher gaaaanz vorsichtig die Dosen öffnen!Ihr seid eine tolle Trappe!
@Bernd:
Danke sehr!Aber ich denke so besonders ist es gar nicht, schließlich machen das ja schon einige ;-).Ist vielleicht ein logischer Schritt, wenn man erst einmal ein paar Marathon hinter sich hat.
@Pienznäschen:
Das war wirklich ein Tag.So dicht gepackt mit Erlebnissen -das hätte für das ganze Wochende gereicht. Aber merkwürdigerweise war ich gar nicht so fertig, lief am Sonntag mit Pia noch 8km und war morgens realtiv früh wach. Ich denke aber das kommt noch.
Die nächste Schandtat? Nun natürlich ist das zunächst einmal "Strongman".Aber nur das ? Nun ich weiß noch nicht, aber ich werde mal suchen. Auf jeden Fall werden wir beim Marathon in Mannheim dabei sein. Da gibt es übrigens auch eine Staffel!! (kleiner Wink mit dem Zaunpfahl :-) )

Frollein Grünhörn ;) hat gesagt…

Ich hab' den Bericht jetzt schon 3x gelesen und eigentlich fehlen mir imernoch die Worte, weil ich so beeindruckt bin. Also....bei DEM Wetter...SOOOO weit....und SOOOO schnell! Jessas...