Dienstag, 29. September 2009

Kurz und knackig

Gibt es eigentlich die Herbstmüdigkeit? Wenn ja, habe ich sie. Wenn nein- dann bin ich halt trotzdem müde. Kaum zu Hause von der Arbeit könnt ich schon wieder auf der Couch einschlafen. Konnte es zwar noch verhindern indem ich mir 2 Schnitzel briet (und futterte) aber danach war es zu spät und ich ging ins Land der Träume. Aber nur kurz! Denn erstens ist nachts noch genug Zeit dafür uns zweitens ist das Wetter immer noch schön, zu schön um zu Hause zu bleiben. Also Laufschuhe an und raus. Angenehme 16-17° erwarteten mich und Pia. Während sie es heute locker angehen ließ und nur mit ihrer Freundin unterwegs war, wollte ich mal wieder etwas schneller laufen. Schließlich ist am Samstag der 10km Lauf und ich habe überhaupt kein Schnelligkeitstraining in letzte Zeit gemacht. Ok, außer der HM und den Marathon. Deshalb versuchte ich einfach mal 10km schnell zu laufen, heißt also im Schnitt unter 4:45/km. Die Strecke war am Anfang sehr leicht ging es doch 2km bergab. Aber hier versuchte ich nicht zu schnell zu laufen um nicht das Ergebnis zu arg zu verfälschen. Mir kam es heute eher darauf an, die Schnelligkeit über die ganze Zeit zu halten, also nicht einzubrechen. Der Boden war heute optimal die Strecke nach den ersten 3km nur noch sehr leicht wellig.
Und mein Vorhaben klappte. Ich brach nicht ein, sondern konzentrierte mich ab km 6 auf meinen Armschwung und konnte nachdem ich den 6km etwas langsamer mit 4:58 lief (keine Ahnung warum) wieder schneller laufen und spulte die restlichen km in 4:44-4:41-4:50 und 4:37 ab. Gesamt 47:20 für die 10km. Nicht berauschend aber ganz gut. Was mir gut tat war, dass ich mich wirklich sehr schnell erholte nach dem Lauf.
Jetzt ergibt sich natürlich die Frage : Sind die 44:10 am Samstag noch zu erreichen? Ich weiß es nicht. In Zweibrücken ist es flach und im Wettkampf ist man sowieso schneller, aber ich müßte deutlich unter 4:30 laufen und das ist hart. Oder ich bin wieder Pacemaker für Pia und ziehe sie ins Ziel. Ich weiß noch nicht. Auf jeden Fall wird am Sonntag noch ein langer Lauf folgen. Dieses Mal alleine, denn Hans läuft ja seinen Marathon für den ich ihm natürlich die Daumen drücke.
Ist aber bestimmt ein gutes Kopftraining für mich, mal wieder alleine einen "Langen" zu laufen.

Kommentare:

Pienznaeschen hat gesagt…

Gibt es, ich nenne es nur Sommerende-Schlaf ;)

Was auch immer "nur noch sehr leicht wellig" für Dich bedeuten mag würde mich ja nun brennend interessieren ;)

RolandGLA hat gesagt…

Hi Martin,
die 47:20 Trainingszeit ist doch nicht schlecht. Ich glaube schon das da eine 44er drin ist. Training kann man nie mit Wettkampf vergleichen. Beim Wettkampf bist Du ausgeruht, beim wöchentlichen Training hat man einen Arbeitstag hinter sich. Beim Training ist man alleine oder zu zweit, im Wettkampf ziehen Dich andere Läufer mit oder besser gesagt, man hält sich an den einen oder anderen Vordermann. Die Endorphine und der Ehrgeiz steigt!
Viel Glück
Roland

Hans hat gesagt…

"leicht wellig" sind Läufe unter 500 Höhenmetern. Bis 1000 sind es Hügel und oberhalb dieser Marke beginnen langsam die Berge.

Martin hat gesagt…

Nein es war wirklich einfaches Gelände. 200 HM bergab und ca. 100 bergauf, immer so leichte Anstiege halt die man sieht aber nur leicht merkt.
Aber die Erklärung von Hans hat was für sich ;-)

Hans hat gesagt…

Spielverderber !

Martin hat gesagt…

Bin ja nicht so ;-)

Hannes hat gesagt…

Ob die Zeit wirklich drin ist ... eine gute Frage. Der Trainingslauf sah doch aber schon sehr vielversprechend aus. Wenn du es auf die Bestzeit anlegst, würde ich einfach im 4:30er-Tempo starten und zum Ende hin Gas geben, wenn es möglich ist - andernfalls gleichmäßig durchlaufen. Ob du allerdings auf 44:10 oder auf Pia-Pace läufst - das musst du nun schon selbst entscheiden ;)

Martin hat gesagt…

Pia-Pace wäre sooo gemütlich: 58min ;-)