Mittwoch, 23. September 2009

Ein Stück Himmel

Hier liege ich also im Garten auf der Bank unterm Apfelbaum und kann durch ihn durch den Himmel im schönsten Blau sehen.Noch einmal in der Sonne liegen, lesen (könnt nicht ohne sein) , die Seele baumeln und die Gedanken streifen lassen. Dreh den Kopf auf die Seite, sehe wie die letzten Sonennstrahlen, an den Winteräpfeln vorbei zwinkert.
und auf der anderen Seite hängen sie dicht an dicht. Das wird eine große Ernte werden.
Die Natur fasziniert mich jeden Tag neu. War nicht immer so, wurde erst im Laufe der Jahre entwickelt, meine "Beziehung" dazu. Einfach G-e-n-i-e-ß-e-n , denn hier bin ich zu Hause.
Genossen habe ich auch den gestrigen ersten Nach-Berlin-Lauf. Mit der Laufgruppe lief ich meist zusammen, nur ein oder zwei mal machten Pia und ich ein paar Intervalle weil das Tempo doch teilweise arg langsam war. Die Beine dabei fliegen zu lassen tat wieder richtig gut.
8,7 km Tempo zwischen 5:10 und 8:25 (!) , waren ideal als Neuanfang. Möchte gar nicht daran denken wenn die nassen, trüben Tage wieder kommen.
Heute Abend noch mit Töchterlein Klamotten einkaufen gewesen und auf dem Heimweg dann dieser Himmel :
Ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist- keine Ahnung, mir gefällts einfach.
Morgen werde ich wieder unterwegs sein, die Geschichten aus Berlin erneut zum Besten geben während wir auf verschlungenen Pfaden unterwegs sein werden. Ich freu mich drauf.

Kommentare:

Pienznaeschen hat gesagt…

Welch schöner Eintrag "ein Stück Himmel" da mag ich gar nichts groß zu schreiben.
Außer, das ich die Jahreszeiten nie so bewusst wahr genommen und genossen habe ... erst seit dem ich laufe.

Anett hat gesagt…

Mit der "Beziehung" zur Natur geht mir genauso. Ich denke, das hängt auch mit der Lauferei zusammen. Gerade als Oft-Waldläufer hat man genug Zeit, alle Sinne zu schärfen und die Natur aufzusaugen. Mich fasziniert immer wieder, wie unterschiedlich die gleiche Strecke in den Jahreszeiten aussehen und wirken kann.

P.S. Abendrot ist was Gutes ;-)!
Zum Marathon habe ich im entsprechenden Beitrag was geschrieben.

Evchen hat gesagt…

Ich bin (wie Du weißt) ja auch auf dem Land groß geworden und konnte später nicht schnell genug in die Stadt ziehen. Ich bin mittlerweile auch ein Stadtmensch, aber ich weiß auch das grüne Drumrum sehr zu schätzen. Gerade als Läufer ist man doch ständig "mittendrin" und erlebt, wie sich alles je nach Jahreszeit um einen herum verändert. Bist Du durch etwas anderes oder durch das Laufen nochmal näher an die Natur gekommen?

michi hat gesagt…

Himmlisch!