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Sonntag, 12. Februar 2012

Wir am Marterpfahl - und- der gefrorene Wasserfall

Nach der Kalorienaufnahme und zwei Tage Zwangspause war Laufen nicht nur einfach schön sondern dringend notwendig! Wie ich in FB schon geschrieben habe, bekam ich letzte Woche in der Nacht einen Krampf in einem Teil meiner linken Wade. Nicht nur dass er sauweh tat, nein auch am nächsten Tag schmerzte es noch und eine Delle zeigte sich dort wo es in der Nacht krampfte. Selbstdiagnose: irgendetwas leicht genervt oder leicht gerissen. Therapie 2 Tage Laufpause. Nun hat geholfen, heute jedenfalls war alles wieder gut.
Gestern Abend noch verabschiedete sich mein Laufkollege Jens aus der Jugend und feierte seinen 50. Geburtstag. Wieder einer weniger in meiner Altersklasse :-) Nachteil der sehr schönen Geburtstagsfeier bei ihm ,waren natürlich die kleinen Viecher-genannt Kalorien die sich gerne bei solchen Gelegenheiten tummeln und über einem herfallen. Alleine schon deshalb musste ich heute laufen.
Der Lauf selbst war von mir ausgewählt und mit leichter Topographie. Gestartet wurde im 1-2-3 Verfahren -heißt :Zuerst laufe ich los, dann stößt Hans dazu und schließlich noch später Pia, so kann jeder sein Laufpensum erfüllen. Natürlich war es noch kalt, gerade im Tal in das wir liefen fühlte es sich wie ein Kühlschrank an-wie ein sehr kalter Kühlschrank. Der blaue Himmel jedoch entschädigte für alles.
Leider wurden wir unterwegs von den dortigen Ureinwohnern des Tal, den "Pfälzermühelen-sioux" gefangen genommen, ab an den Marterpfahl (den es dort in Hülle und Fülle gab, muss wohl öfters vorkommen) und fest gebunden. Abwechselnd mussten wir härteste Tortouren durchstehen bis wir endlich durch Pia die dort zu uns stieß, befreit wurden
 


Raus aus dem Gefahrenbereich der Indianer verringerten wir unser Tempo und die einzige Gefahr waren nun die Massen der Spaziergänger die alle das gleiche Ziel hatten-die Klamm am Ende des Tals. Der kleine Wasserfall dort war, so dachten sich viele bestimmt ,zugefroren und so war es auch. Von den vielen Eindrücken dort und Bildern war eines jedoch besonders imposant ! Der kleine Wasserfall schien vollkommen gefroren zu sein-
 allerdings wenn man genau hinsah und hinhörte konnte man erkennen, dass sich innendrin, vollkommen vom Eis umschlossen das Wasser seinen Weg gesucht hat und vom Felsen stürzte-seht selbst (Am Anfang gut zu erkennen):




 Aber auch sonst gab es vieles zu bestaunen

Hinter dem Wasserfall-ein bisschen wie bei den Niagarafälle, nur ein klein bisschen kleiner :-) und natürlich musste ich da durch!

 
Von hinten fotografiert :
 
 Am Fuß:


 mehrere Zuflüsse zur Klamm sind komplett zugefroren
 Die beiden haben mich heute bgleitet
  Wir wussten nicht genau ob uns das Eis wirklich trägt, deshalb ließen mir die beiden den Vortritt  ;-)

Es trug!
 sogar Hans!







 
Ich glaube ja nicht, dass die 19km heute die Kalorienmonster von gestern erledigt haben, aber Spaß haben sie gemacht. Nun soll das Wetter ja umschlagen, bin mal gespannt was da auf uns zukommt.
Ps. Der Salomon Speedcross 3 ist wirklich ein Hammerschuh !! So einen hatte ich bisher noch nicht, einfach genial.

Montag, 28. November 2011

Na dann nehm ich mir eben mal eine Auszeit!

Der Sonnenuntergang heute Abend aus unserem Fenster fotografiert-traumhaft

Wäre ja auch zu gut gelaufen, wenn nicht noch irgendwas dazwischen gekommen wäre!
Dabei verlief der Samstag noch so schön und harmonisch. Wieder einmal hatte sich die-ich muss wohl sagen ehemalige- Läufergruppe zu einem gemütlichen Zusammensein getroffen. Im Moment ist einfach der Wurm drin! Einmal Fersensporn, einmal Knie-OP, eine Sehenenentzündung im Fuß, eine Muskelfaserriß - es war als ob die Orthopädie einen Ausflug gemacht hätte.
Nur unserer Stimmung tat das nicht im geringsten einen Abbruch und wir verbrachten einen wunderschönen Abend zusammen!
Die Stimmung war jedoch gestern Mittag alsbald dahin. Die letzten Läufe verliefen eigentlich alle ziemlich gut und ich hatte wirklich Hoffnung, noch einen Lauf mit 30-35km dran zu hängen, aber daraus wurde nichts.
Ich musste mich schon richtig aus dem Haus quälen um überhaupt zu laufen. Hans konnte nicht mit, Pia wollte erst abends laufen, so war ich also alleine unterwegs. Das Wetter war zur Abwechslung mal richtig herbstlich. Windig, neblig feucht und um die 3° ließen mich, solange ich noch oben auf der Höhe lief, unwillkürlich schneller laufen. Nach einem kurzem Halt wegen zweier entlaufener Pferde (eine lange Geschichte! ), trabte ich so weiter bis etwa bei km 10 meine linke Wade meinte, es wäre mal wieder Zeit aufzumucken! Schon lange hörte/spürte ich nichts mehr von ihr, aber jetzt war sie wieder da. Fühlte sich an wie eine Zerrung-doch bei schon gelaufenen 10km und auf ebener Strecke? Seltsam!
Fluchen half nichts (hörte eh keiner), so musste ich es nehmen wie es eben kam. Mit Abholen war auch nichts drin und so lief ich die restlichen 12km nach Hause, mit dabei ein 1,7km langer Anstieg. Es tat auch nicht so weh, ich konnte immer noch einigermaßen laufen, aber zu hause angekommen spürte ich es doch deutlicher. Aber was hilft´s jammern-nichts!
Jetzt mache ich mal brav ein paar Tage Pause, salbe mich schön ein (habe da einen tollen Tipp von Steffen bekommen) und warte ab. Im Moment kann ich noch nicht sagen ob es und wie es mit Sonntag klappt, aber es sind ja noch ein paar Tage hin. Ich werde mich auf jeden Fall jetzt mal dransetzen und eine Übernachtung in Hagen suchen. Optimistisch sollte man schon sein!
Abendhimmel am letzten Donnerstag.